Backups mit Rsync – Part 1: Grundlagen

Rsync ist ein geniales Werkzeug zum erstellen von Backups.
Nehmen wir einmal an wir haben einen Laptop, den wir auf einen anderen Rechner im Netzwerk sichern wollen.
Der Name des Rechners ist “server” und dort wollen wir, in das Verzeichnis /backups/laptop sichern.
Auf beiden Rechnern muss ein Unix/Linux mit ssh und rsync installiert sein. Auf dem Zielrechner muss der ssh Server gestartet sein.
Rsync kann als normaler Benutzer verwendet werden, ich empfehle aber es als root auszuführen, da wir nur so, in Verbindung mit der Option -a, sicher sein können das alles auch genau so wieder auf dem Zielrechner angelegt wird, wie es auf unserem Quellrechner existiert.

Den Inhalt dieser Verzeichnisse sollten wir nicht versuchen zu sichern:

/proc
/sys
/media
/mnt
/tmp

Um diese Verzeichnisse auszuschließen verwenden wir die --exclude Option.

Auf dem Laptop geben wir ein:

# rsync -a \
--exclude='/proc/**' \
--exclude='/sys/**' \
--exclude='/mnt/**' \
--exclude='/tmp/**' \
/ server:/backups/laptop

Rsync wird dann per ssh eine Verbindung zum Rechner “server” aufbauen, dazu geben wir das root Passwort des Zielrechners an.

Anschließend sichert rsync unser gesamtes System, was einige Zeit dauert.
Da rsync bei nachfolgenden Backups nur noch die Änderungen des vorherigen Backups Kopiert, laufen weitere Backups wesentlich schneller.
Rsync löscht bei folgenden Backups keine Dateien auf dem Zielrechner, selbst wenn diese auf dem Quellrechner nicht mehr vorhanden sind. Mit der Option --del sorgen wir dafür das rsync nicht mehr vorhandene Dateien löscht.

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